Dingelsdorf - Strandbad Klausenhorn

Tauchplatzbeschreibung Dingelsdorf - Strandbad KlausenhornSchwierigkeit: von sehr leicht bis schwer (sowohl Halde als auch Steilwand)
Tiefe: >40 Meter
Sicht: überwiegend gut, je nach Tiefe und Jahreszeit zwischen 1 (Sommer) und 25 (Winter) Meter

 

Anfahrt / Lage: Dingelsdorf liegt am Überlingersee, von Konstanz aus Richtung Litzelstetten / Dettingen ausgeschildert, dann durch Dingelsdorf hindurch fahren, Richtung Wallhausen. Nach dem Ortsausgangsschild rechts zum Campingplatz und Strandbad Klausenhorn abbiegen.
Gebühren: Während der Badessaison 1 Euro / 2 Stunden, sonst kostenlos.

Im Sommer sollte Rücksicht auf die Badegäste genommen werden. Bei dem Strandbadbereich ist Tauchverbot, genauso, wie an den auf beiden Seiten angrenzenden Naturschutzgebieten.

Beschreibung:
Vom Parkplatz aus läuft man am Fußballplatz vorbei. Der Weg beträgt ca. 200 m.
Parkplatz befindet sich am Ende dieses Weges
 
 
Danach muss man nochmals ca. 200 m diesen Weg Richtung See gehen.
 
Bis man dann endlich Blick auf die Liegewiese und den See hat.

Tauchplatzbeschreibung Dingelsdorf - Strandbad KlausenhornTauchplatzbeschreibung Dingelsdorf - Strandbad KlausenhornTauchplatzbeschreibung Dingelsdorf - Strandbad Klausenhorn
 
Der Badebereich endet mit den rot-weiß-gestreiften Tonnen. Ab dort ist die Schifffahrt zugelassen. An diesen Tonnen wird ab- und wieder aufgetaucht.

Zwei Einstiege sind vorhanden: Seezeichen 21 und die zweite Tonne westlich vom Seezeichen 21. Die Tonne und das Seezeichen sind deutlich zu sehen. Im Winter werden die Tonnen entfernt und durch weisse Kanister ersetzt. Achtung! Diese sehen aus wie Netzmarkierungen.
Tauchplatzbeschreibung Dingelsdorf - Strandbad Klausenhorn
 
Östlich vom Seezeichen 21 findet man eine steil abfallende Halde, westlich ist die Halde von Felsen durchzogen und geht ungefähr in der Höhe des Baumes auf der Insel (siehe Bild links) am Ufer in eine sehr schön zerklüftete Steilwand über. In ca. 24 m. Tiefe  befindet sich die Kante zwischen Halde und Steilwand. Auch in 40 m endet die Wand noch nicht. Hier sollte für Sporttaucher die maximale  Tiefengrenze sein.

Oberhalb der Steilwand sieht man die verstreuten Reste eines alten Fischrieses. Noch ein Stück weiter mündet ein Bach in den See. Hier beginnt das Naturschutzgebiet, in dem Tauchverbot herrscht. Man kann den Bach sehr leicht bemerken, da entweder das Wasser klarer als im bisherigen Tauchgang oder trüber wird. Dies ist abhängig von Jahreszeit und Trübstoffeintrag.

Für Taucher besteht das "Klausenhorn" aus drei "Hörnern",  wovon zwei davon sich unter  Wasser befinden. Direkt vor dem Seezeichen 21 geht die Halde in geringer Tiefe in schrägen Fels über, das "Einfache Horn". Diese Stelle bietet sich an, die ersten Erfahrungen mit Fels im Bodensee zu sammeln. Das zweite, das "Tiefe Horn" befindet sich in ca. 27 m Tiefe vor der zweiten Tonne von Seezeichen 21 aus. Es ragt mit einem kleinen Überhang in den See hinaus.