Kohlendioxidvergiftung

Kohlenstoffdioxid-, Kohlendioxid bzw. CO2-Vergiftung beim Tauchen.

Kohlenstoffdioxid, auch Kohlendioxid oder in gelöster Form umgangssprachlich oft  im Zusammenhang mit kohlendioxidhaltigen Getränken Kohlensäure genannt, ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff (CO2). Kohlenstoffdioxid ist ein unbrennbares, farb- und geruchloses Gas, das sich gut in Wasser löst. Für die Entstehung einer CO2-Vergiftung beim Tauchen gibt es zwei Hauptmöglichkeiten: Entweder ist der CO2-Partialdruck in der Einatemluft erhöht oder es kommt zu einer unzureichende Abatmung (Luftaustausch) des vom Körper produzierten CO2.

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Sauerstoffvergiftung

Tauchen und Sauerstoffvergiftung.

Unter einer Sauerstoffvergiftung (Sauerstofftoxikose) versteht man die schädigende Wirkung hoher Sauerstoffkonzentration in der Atemluft auf den Körper. Diese treten vor allem unter erhöhtem Druck ein, aber auch über längere Zeit bei normalem Druck, wenn der Teildruck (Partialdruck) des Sauerstoffs durch die Abwesenheit anderer Gase erhöht ist.
Bei einem zu hohen Partialdruck (Partialdruck ist der Druck, der in einem Gemisch aus idealen Gasen einer einzelnen Gaskomponente zugeordnet ist. Der Partialdruck entspricht dem Druck, den die einzelne Gaskomponente bei alleinigem Vorhandensein im betreffenden Volumen ausüben würde) ist Sauerstoff für alle Körpergewebe giftig. Am empfindlichsten reagieren die Lungen und das zentrale Nervensystem. Das Auftreten von Vergiftungssymptomen dieser Gewebe stellt daher die Grenze der Sauerstoff-Verträglichkeit dar, abhängig vom Sauerstoff-Partialdruck und der Expositionszeit.

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Dekompressionskrankheit

Dekompressionskrankheit beim Tauchen.

Als Dekompressionsunfall oder Dekompressionskrankheit werden verschiedene Verletzungen durch Einwirkung von Überdruck beziehungsweise von zu schneller Druckentlastungen bezeichnet. Die Verletzungen treten vor allem bei Tauchunfällen auf und werden deshalb auch als Taucherkrankheit oder Caissonkrankheit bezeichnet. Die gemeinsame Ursache aller Dekompressionsunfälle ist die Bildung von Gasblasen im Körperinneren.

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Tiefenrausch

Tiefenrausch beim Tauchen.

Tiefenrausch (ebenfalls Stickstoffnarkose oder Inertgasnarkose genannt) ist ein rauschartiger Zustand, der beim Tauchen ab einer Tiefe von ca. 30 m auftreten kann. Als "Tiefenrausch" oder Stickstoff-Narkose bezeichnet man bei dem Tauchen eine Nervenfunktionsstörungen welche durch den zunehmenden Stickstoff-Teildruck (oder Stickstoff-Partialdruck) in größeren Wassertiefen verursacht wird. Eine solche Stickstoff-Narkose kann bei einem Stickstoffpartialdruck von ca. 3,2 bar auftreten.

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Schwangerschaft

Tauchen in der Schwangerschaft:

Obwohl der eindeutige wissenschaftliche Nachweis über schädigenden Auswirkung von Tauchen während der Schwangerschaft fehlt, gilt für schwangere Frauen trotz der fehlenden Eindeutigkeit der bekannten Fakten die Empfehlung, nicht zu tauchen. Dieses 'Nein' begründet sich durch die Gewißheit, daß jede einzelne Gasblase im ungeborenen Baby viel schlimmere Auswirkungen haben kann, als viele Gasblasen in der Mutter. Außerdem wäre eine durch Tauchen während der Schwangerschaft bedingte kindliche Mißbildung ein sehr hoher Preis für das Taucherlebnis. Letztlich handelt es sich bei einer Schwangerschaft ja auch nicht um einen dauerhaften Zustand, sondern um etwas zeitlich absehbar begrenztes, so daß danach wieder unbeschwert getaucht werden kann.

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Gehörgang

Gehörgangsentzündungen beim Tauchen:

Gehörgangsentzündungen sind bei Tauchern im Roten Meer vergleichsweise selten ein Problem, dennoch sollte jeder Taucher etwas über dieses Thema wissen, damit ein Tauchurlaub nicht ein vorzeitiges und schmerzhaftes Ende nimmt. Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung ist das regelmäßige Ausspülen der Ohren nach den Tauchgängen mit klarem, sauberen Wasser. Hierzu sollte das gleiche Wasser verwendet werden, welches auch zum Trinken genutzt wird, und nicht das Wasser aus dem Hahn.

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Kontaktlinsen

Tauchen mit Kontaktlinsen

Die Schönheit der Unterwasserwelt läßt sich nur dann wirklich genießen, wenn man sie auch sieht. Doch darüber hinaus trägt ausreichende Sehfähigkeit auch wesentlich zur Sicherheit bei.
Taucher mit Sehfehlern sollten sich daher vor Reisebeginn um entsprechende Sehhilfen kümmern. Dies kann zum Beispiel durch Einpassung von Korrekturgläsern in die Tauchermaske erfolgen, zum anderen ist es aber auch möglich, beim Tauchen Kontaktlinsen zu tragen.

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Rauchen

Rauchen bzw. Tabak und Tauchen:

Tabakrauch enthält eine Vielzahl unterschiedlichster Substanzen, von denen eine ganze Reihe bekanntermaßen gesundheitsschädliche Wirkungen haben.
Es sollen jedoch nur die Wirkungen Erwähnung finden, die unmittelbar mit dem Tauchen in Verbindung stehen. Das Inhalieren des Rauchs führt zu einer chronischen Reizung der Atemwege und zu einer Engstellung der Bronchien. Zusätzlich kommt es über das im Rauch enthaltene Nikotin zu einer vermehrten Schleimproduktion.

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Kaffee und Tee

Kaffee und Tee beim Tauchen:

Wesentlicher Inhaltsstoff sowohl von Kaffee, als auch von Tee (und geringer auch von Cola-Getränken) ist das Coffein. Coffein wirkt erregend auf das zentrale Nervensystem, weshalb Kaffee und Tee auch als morgendlicher Muntermacher so geschätzt werden.

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Alkohol

Alkohol bei Tauchen: 

Die grundsätzlichen Effekte von Alkohol dürften den meisten Lesern wohl aus heroischen Selbstversuchen bekannt sein. Weniger bekannt ist jedoch, daß bei einem hohen Prozentsatz der Ertrinkungsfälle von männlichen Erwachsenen Alkohol eine Rolle gespielt hat.

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Ertrinken

Ertrinken und Tauchen:

Ertrinken kann doch kein Thema für Taucher sein! Taucher haben doch alles dabei, was Ertrinken unwahrscheinlich werden läßt. So haben die allermeisten Taucher ja so viel Auftrieb, daß sie extra Gewichte mitnehmen müssen, um abtauchen zu können. Bekanntlich sind diese Gewichte auch so befestigt, daß sie jederzeit und bequem abgeworfen werden können, um im Notfall den Auftrieb wieder herzustellen. Zur Sicherheit kann der Auftrieb variabel gestaltet werden, dafür gibt es Westen und Jackets. Und schließlich führt jeder Taucher in seiner Preßluftflasche einen Luftvorrat mit, der es ihm ermöglicht, unter Wasser zu atmen. Ein für Taucher also uninteressantes Thema, oder?

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